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Hilfe beim MacBook Kauf!

31. Oktober 2016 um 17:21

Ich will mir ein Apple Produkt zu legen, weil mich mein jetztiges Gerät noch um den Verstand bringt. :/ Virus hier, Virus da, Abstürtze und Probleme mit dem Akku. Von Mac-Usern habe ich von solchen Problemen nicht gehört. Hier bei diesem MacBook Test sind auch ganz gut die Unterschiede aufgezählt. Schon mal gut. Jetzt wollte ich gerne von euch wissen, bevor ich das Geld wieer zum Fenster raushau, ob ein Mac eine gute Idee ist? Freue mich auf eure Antworten

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1. November 2016 um 9:55

Macbooks sind prinzipiell sehr gut in Sachen Leistung und Design. Man bezahlt eben alles sehr gut. Grad für dich, der du ja selber von dir sagst das du keine Ahnung hast und das Gerät einfach funktionieren soll, ist sowas ganz praktisch. Die Displays sind immer klasse. Aber es ist eben auch eine gehobene Preisklasse. Für das gleiche Geld bekommt man ein sehr viel besser ausgestattetes Windows-Notebook.

Was du aber wissen solltest: das Betriebssystem schaut nicht nur anders aus, es ist auch anders. Das wird dir grad am Anfang schwierig erscheinen. Die Tastatur ist anders. Für viele Symbole muss man andere Kombinationen drücken. Für MacOS braucht man andere Programme. Solltest du z.b. ein Office gekauft haben, wird das so nicht funktionieren und du brauchst ein neues.

Technische Defekte gibt es immer wieder und das gibt es auch bei Apple-Produkten. Auch Viren und ähnliche Schadsoftware gibt es für MacOS. Nur sind die Nutzerzahlen soviel niedriger, dass das die Zielgruppe bei Windows sehr viel größer ist und es sich mehr lohnt. Wobei Windows eben auch ein flexibleres Produkt darstellt und so ziemlich mit jeder Hardware arbeiten kann. Das verursacht hier und da Probleme und ist oftmals Angriffstelle für Schadsoftware.
Komponenten austauschen und erweitern ist bei Apple ist schwieriger und vor allem viel teurer. Akkuprobleme kann es auch bei Apple geben, wobei die Wahrscheinlich vermutlich geringer ist weil die QS dort offenbar besser arbeitet.

 

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4. November 2016 um 20:46
In Antwort auf gerda64

Ich will mir ein Apple Produkt zu legen, weil mich mein jetztiges Gerät noch um den Verstand bringt. :/ Virus hier, Virus da, Abstürtze und Probleme mit dem Akku. Von Mac-Usern habe ich von solchen Problemen nicht gehört. Hier bei diesem MacBook Test sind auch ganz gut die Unterschiede aufgezählt. Schon mal gut. Jetzt wollte ich gerne von euch wissen, bevor ich das Geld wieer zum Fenster raushau, ob ein Mac eine gute Idee ist? Freue mich auf eure Antworten

Schone die Nerven und kaufe Dir einen Mac

Hallo Gerda,


ich bin froh, dass ich nicht der einzige bin, der (zumindest privat) von dem nervigen Windows geflüchtet ist.


Seit etwa 20 Jahren benutze ich ein kombiniertes Mac- Linuxsystem, weil ich einen Rechner mit einem Betriebssystem benötige, das das macht was ich will und mir nicht dauernd erklärt dass irgendetwas aus obskuren Gründen nicht geht. Vielleicht kannst Du dich noch an so Windows-Schwachsinn erinnern, wie "Kann Datei nicht löschen, weil die Festplatte zu voll ist, bitte Dateien löschen". Schon Damals war ich von Windows im Büro genervt. Und das ist bis heute nicht anders geworden. Dauernd poppen Fensterchen hoch, die den Benutzer nerven und ihn wie ein kleines Kind behandeln.


Der Artikel, den Du verlinkt hast, ist grundsätzlich richtig. Mac OS X ist ein Betriebssystem, das von Unix abgeleitet ist. Unix ist von Haus aus ein System, an dem sich gleichzeitig mehrere Benutzer anmelden können und da ist schon 1969 darauf geachtet worden, dass der eine Benutzer nicht die Arbeit des anderen vernichten kann. Anders hingegen bei Windows. Das ist von DOS abgeleitet und bis Windows 2000 hat es keinerlei Benutzerrechte gegeben, dann mit XP und Vista kam eine Benutzerverwaltung hinzu, aber wenn man etwas anderes machen als den Notepad starten, musste man sich mit Administratorrechten am System anmelden. Damit ist dem Virenbefall Tür und Tor geöffnet, da ein Schadprogramm, das mit Administratorrechten läuft, auch alles am System verändern darf. Dazu kommt noch der Unsinn mit den Makros von Microsoft Office, die aus nicht nachvollziebaren Gründen mit Administratorrechten laufen oder das Sicherheitsrisiko Microsoft Internet Explorer, der sich nicht deinstallieren lässt, weil er intensiv mit dem Betriebssystem vermanscht ist und jedes Schadprogrämmchen sofort sehr bereitwillig ausführt. Makroviren von Office und selbstentpackende *.zip-Archive, in denen irgendwelcher Datenmüll verpackt ist, sind die heutigen Einfallstore von Viren. Das sind keine Programmierfehler, sondern von Microsoft so designed. Alles muss möglichst nur mit einem Klick gehen und sofort ungefragt ausgeführt werden. Man bekommt Windows zwar dicht, aber dazu muss man einiges dazu lesen und in der nächsten Version funktioniert alles wieder ganz anders. Makroviren werden inzwischen automatisiert(!) in Umlauf gebracht. Selbstausführende Schadprogramme können auf OS X nicht laufen. Dazu müsstest Du ein Terminal starten, das Virus ausführbar machen (Virus.exe gibt es hier nicht) und anschließend das Virus manuell starten. Wahrscheinlich weißt Du nicht mal was ein Terminal ist und wie man eine Datei ausführbar macht erst recht nicht. Wenn es dem Virus gelänge zu starten würden bestenfalls Deine Daten futsch sein (Du hast doch hoffentlich eine Datensicherung). Windows ist hingegen ab Werk so eingestellt, dass es offen wie ein Scheunentor ist und alles ungefragt ausgeführt wird damit die Hotline nicht dauernd belästigt wird.


Sicherheitslücken sind in jedem Betriebssystem vorhanden, die von Schadprogrammen ausgenutzt werden.  Die Auswirkungen sind allerdings auch begrenzt, weil solche Schadprogramme sich nicht  mit Virenerstellungsprogrammen von irgendwelchen einfach gestrickten Deppen zusammenklicken lassen. Sicherheitslücken auszunutzen bedarf es eines gewissen Geschickes und tieferschürfender Kenntnisse des entsprechenden Betriebssystemes. Daher gibt es kaum Viren für Mac OS X und Linux: Es ist einfach zu kompliziert, sich tagelang mit einem Sicherheitslücke auseinanderzusetzen und auszuprobieren wie diese auszunutzen ist um Schabernack zu treiben. Und dann ist die Sicherheitslücke vielleicht schon behoben - unter Linux geht das ziemlich schnell; unter Mac OS X kommen Updates auch relativ schnell. Unter Windows geistern immer noch Fehler, die unter Windows 95 aufgetreten sind, herum und bestenfalls wird es am monatlichen Patschday gefixt. Weiterhin kommt  der geringe Verbreitungsgrad von Mac OS X und Linux hinzu. Da klickt der Virenschreiber lieber mit einem Werkzeug irgendeinen Windowsvirus zusammen, setzt ihn in Umlauf und hat so seinen "Spaß" daran. Das geht inzwischen so schnell, dass die Hersteller der Virenscanner nicht mehr nachkommen, so dass dieser Schutz fragwürdig wird. Und der komische Ding von Kaspersky auf meinem Büro-PC ist selbst ein Virus: Immer wenn ich den PC im Büro starte, kommt sofort ein Fensterchen hoch und nervt alle fünf Minuten wenn man es wegklickt, dass ich mich für irgendwelche Verwaltungsprogramme registrieren soll. Meine Firma löhnt schließlich genügend Windowsbenutzungsgebühr. Eine Zeit lang sind dauernd fröhliche Fensterchen hochgekommen: Hurra, wieder einen Angriff abgewehrt. Wie im Kindergarten!


Für alle Betriebssysteme gilt: Im Internet nicht auf jedes Fensterchen klicken, was aufpoppt. Auch hier ein Vorteil für den Mac: Diese Fensterchen sind im Windowsstil gezeichnet. Auf dem Mac sehen Fenster etwas anders aus, daher lassen sie sich leicht von den Müllfenstern im Netz unterscheiden.




Die Bedienung von OS X ist einfach ausgereifter. Man wird nicht vom Betriebssystem wie ein kleines Kind behandelt. Die Systemsteuerung ist aufgeräumt: Man findet sich sofort zurecht, alle Themen sind zunächst übersichtlich in Kategorien in dem Hauptdialog der Systemsteuerung dargestellt und alle Optionen sind in der Regel mit einem weiteren Dialog einstellbar. Nicht wie unter Windows: Da verbergen sich in einer Systemsteuerung ein Haufen Winzdialoge (daher wohl der Name Microsoft), die wohl noch auf einem achzigerjahre-Rechner entwickelt wurden, in denen das einzustellende Thema willkürlich in verschiedene Unterdialoge zerrissen wird. Mir gefallen immer Diskussionen in Foren, die die Unbenutzbarkeit von Linux beweisen sollen: Da musst Du nur in der Systemsteuerung Thema A anwählen, dann kommt Dialog B hoch, dort auf Knopf C drüchen und im Diaog D Reiter E wählen und auf die Einstellung F rechtsklicken und dann im Fensterchen G das und jenes machen, damit endlich Eingabedialog H hochkommt. Haha! Und mit jeder Version wird alles wieder umgestellt und man muss sich wieder von vorne durchquälen.


Anwendungen sind auch einfacher und intuitiver zu bedienen. Zur Zeit habe ich (auf einem zweiten Desktop) die Vorschau (das Graphik- und PDF-Anzeigeprogramm) mit Deiner Frage im Hintergrund gestartet und davor den TextExit, der um Größenklassen besser ist als der von Microsoft ausgelieferte Wordpad, Notepad oder sonst ein Datenruhekissen. Will ich Deinen Text lesen, fahre ich mit dem Cursor auf das Fenster von der Vorschau ohne zu klicken. Dann kann ich dort den Text rauf- und runterscrollen, ohne den Textedit zu verdecken. Das ist bei elf Zoll sehr vorteilhaft. Mach das mal mit dem Achzigerjahre-Betriebssystem.


Das Trackpad ist auch vom Feinsten: Man kann nicht nur klicken, sondern auch das Fenster vertikal und horizontal bewegen. Wenn also irgendein Klicki-Bunti-Webseitenersteller meint, dass jeder einen 50-Zoll-Bildschirm mit 8000*5000 Bildschirmpunkten Auflösung auf seinem Schreibtisch stehen hat und seine Webseite darauf abstimmt, kann die zukünftige Mac-Benutzerin nur darüber lächeln: Sie navigiert ausschließlich mit dem Trackpad sich durch die hakeligsten Internetauftritte und kann somit auch für eine Webseite unvorteilhaft gestylten Text gut lesen.


Auch die Tastatur ist vollständig belegt: Mit und kommt man an viele weitere Sonderzeichen, weil man vielleicht einen spanischen Text verfassen will. Angezeigt wird das durch eine Minitastatur, die über dem Text schwebt und die aktuelle Tastaturbelegung anzeigt. Ach ja schwebende Fenster: Bei Notizen (das ist die digitale Ausführung der gelben PostIt-Zettelchen, die man überall hin pappen kann) werden die Schriftarten mit einem schwebenden Fenster eingestellt. So etwas habe ich zuletzt auf einer altehrwürdigen Unix-Kiste aus den achziger Jahren gesehen. Und dieses Progrämmchen dient ja schließlich nur zum Festhalten kurzer Notizen.


Die Programme haben auch einen konsistenten und -soweit es halt bei unterschiedlichen Programmen möglich ist - gleichen Menüaufbau, nicht dieses wirre Zeug wie die Ribbons wo es ausschaut wie bei Hempels unterm Sofa, keine Tastaturkürzel angezeigt werden und einen riesigen Bildschirm benötigen.






Programme gibt es im (häufig beschimpften) Apple-Store: Man hat eine zentrale Anlaufstelle für seine weiche Ware: Kein Herumgerutsche auf dubiosen Seiten. Leider sind auch immer mehr seriöse Seiten, wie die der Computerzeitschriften dazu übergegangen auf ihren Downloadseiten so genannte Installer anzubieten, die Werbeanzeigeprogramme und ähnlichen Schrott gleich ungefragt mit installieren. Da hat man dauernd Werbung in den Internetseiten und der Browser ist mit zusätzlichen Taskleisten zugemüllt bis zum es geht nicht mehr. Hat man sich so etwas dennoch eingefangen, genügt es am Mac häufig das in seinem Browser wieder zu deinstallieren, weil sich der Müll nicht im ganzen System ausbreiten kann. Ob Du mit dem vorinstallierten Officepaket zu recht kommst, Papyrus oder Libre-Office benötigst oder noch einmal ca. 100 Euro für das MS-Office springen lässt, bleibt Dir überlassen.


Was ich noch vorteilhaft finde, ist die Aufgeräumtheit der Programme. Bei meiner täglichen Arbeit habe ich oft fünf Millionen Editorfenster und drei Millionen Excelfenster offen, die unter Windows einzeln geschlossen werden wollen. Unter OS X einfach -Q eingeben und zu ist alles. Etwas umgewöhnen musst Du Dich etwas: Die Menüstruktur von OS X-Programmen ist natürlich anders als von Windows-Programmen. Die Tastaturkürzel oft auch, diese stehen allerdings in den Menüs.


Den Zeitpunkt des Updates kannst Du selbst bestimmen. Da wird Dir nicht plötzlich der Rechner unterm Po weggezogen und dann kommt:
Update 1 von 3867 wird heruntergeladen, bitte warten.
Update 1 von 3867 wird konfiguriert, bitte warten.
Der Rechner wird neu gestartet, bitte warten.
Dann wird der Rechner neu gestartet und dann geht das mit Update 2 von 3867 von vorne los. Und zum Schluss ist Deine Arbeit futsch, falls Du überhaupt noch erlebst, bis die Kiste sich wieder meldet. Das man damit sein Geld verdienen muss, ist Microsoft offensichtlich nicht bewusst. Bei mir im Büro wird das wenigstens beim Herunterfahren gemacht. Da bin ich wahrscheinlich eher zu Hause, bevor die Bootorgie beendet ist. Am nächsten Tag trödelt die Kiste oft eine viertelstunde oder noch länger herum und Bootet rauf und runter und nach rechts und links, bis der Arzt kommt. Professionell ist das nicht gerade.


Auch wird Ma OS X nicht (angeblich) langsamer wie Windows: Das Dateisystem unterm Mac ist intelligenter und fragmentiert nicht. Die geneigte ehemalige Windowsbenutzerin defragmentiert wie zu DOS-Zeiten ihre Festplatte und installiert alle paar Wochen ihr Hochleistungsbetriebssystem neu. Wie lange eine Defragmentierung dauert, weiß ich nicht; in DOS-Zeiten wurden 20MByte-Platten in der Mittagspause bearbeitet. 1TByte sind 1.000GByte sind 50.000*20MByte...  (Moderne Festplatten sind schneller.) Warum der Start eines Betriebssystems von der Anzahl der installierten Programme abhängig ist bzw. sein muss, erschließt sich mir nicht.


Die Akkulaufzeiten sind tatsächlich so lang: Neun Stunden bei meinem MacBook Air sind normal. Das kommt allerdings darauf an, was Du gerade machst. Wenn der Prozessor schwer mit Berechnungen von Graphikdaten oder dem Übersetzen von Programmkode beschäftigt ist, geht der Akku schneller leer als wenn Du Texte verfasst, wo der Rechner sich langweilt und nur auf seinen Benutzer wartet. Wenn ich Linux gestartet habe ist allerdings der Akku schneller leer, da ist Mac OS X besser auf die Hardware optimiert. Linux läuft halt auf aller möglicher Hardware, da kann nicht so optimiert werden. Aber ich schweife schon wieder ab.


Was Du genau benötigst, kann ich nicht aus der Ferne sagen. Ich habe ein MacBook Pro mit 16GByte Speicher und acht Prozessoren, wo überwiegend Linux drauf läuft und Programme entwickelt werden (ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht) und ein elf Zoll-MacBook Air zwar auch mit Linux, das benutze ich aber Mobil überwiegend für Notizen, zum Surfen und zum Schreiben irgendwelcher Kommentare in irgendwelchen Foren mit OS X. Also sozusagen das dickste und dünnste Notebook.


Textverarbeitung auf einem Elfzöller ist Geschmackssache: Vom C64 (aus den achzigern und neunzigern) bin ich noch gewohnt: Text verfassen; Seitenansicht aufrufen ob der Text "schön" verteilt ist; Seitenansicht beenden; Text umformatieren; Seitenansicht wieder aufrufen usw. Ist bei dem kleinen Notebook ähnlich, weil man sich bei der Seitenansicht die Nase am Bildschirm platt drücken muss, um etwas zu erkennen. Da hilft nur ein größerer Bildschirm. Als rechenintensive Anwendung (außer meinen Zahlenmüll-Erzeugungsprogrammen) fällt mir Graphikbearbeitung ein. Komplexe Graphiken umzuformatieren kann auf zu schwacher Hardware zur Qual werden.  Filmchen auf YouTube laufen auch auf meinem kleinen MacBook Air flüssig. Spiele habe ich keine, da kann ich nichts dazu sagen.






Was du auf jeden Fall machen solltest:


Lege neben dem Administratorkonto noch ein Standardkonto für die tägliche Arbeit an. Es ist zwar (aus Sicht der Windowsfraktion) lästig für die Programminstalation ein Schlüsselwort einzugeben aber das macht man nicht dauernd und Deine Nerven danken es Dir. Und wenn Du zum Surfen einen weiteren Benutzer anlegst, der außer den Lesezeichen über keinerlei Nutzdaten verfügt, kann dir auch kein Schadprogramm etwas anhaben. Einfach mit dem Administratorlogin das Benutzerkonto platt machen und einen neuen anlegen.


Kauf Dir Deinen Mac im Fachhandel. Compustore, FMS, Gravis fallen mir Da auf die Schnelle ein. In den Ramschläden sind die Geräte ein bis fünf Euro billiger, aber der Service oft für die Katz. Mac-Benutzer sind dünn gesät. Bei Problemen hilft man Dir im Fachhandel eher.






Was du auf jeden Fall unterlassen solltest:


Mackeeper von der Firma Kromtech installieren. Auf einem Mac benötigt man keinen Virenscanner und ein Virenscanner, der ein frisch eingerichteten Rechner zerschießt ist eindeutig ein Schadprogramm. Die Werbung dieser Firma ist extrem aggressiv, bringt teilweise den Browser zum Absturz und sie ist daher unseriös.
 http://www.maceinsteiger.de/software/mackeeper-test-erfahrungsbericht


Mit dem Administratorkonto ins Netz gehen. Gegen "Scherzchen" mit Javascript (das ist eine Programmiersprache für Webseiten) an Systemdateien ist auch Mac OS X machtlos, weil das Internet ja unabhängig vom Betriebssystem sein soll.






Hoffentlich habe ich nicht die letzten Klarheiten beseitigt und bin nicht allzu technisch gewesen.
 

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24. November 2016 um 8:57

Nicht allzu technisch?! Guter Witz! Aber ganz im ernst, vielen lieben Dank für den aufklärenden Bericht. Leider ist mir die Waschmachine letzte Woche in Ar*** gegangen, also muss ich das Geld erst mal in eine neue investieren. Dann mache ich mir wieder sorgen um mein Windows und kehre sicherlich zu dem Thread hier zurück. Noch mals vielen Dank euch beiden :*

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24. November 2016 um 9:15
In Antwort auf ladykiller4711

Schone die Nerven und kaufe Dir einen Mac

Hallo Gerda,


ich bin froh, dass ich nicht der einzige bin, der (zumindest privat) von dem nervigen Windows geflüchtet ist.


Seit etwa 20 Jahren benutze ich ein kombiniertes Mac- Linuxsystem, weil ich einen Rechner mit einem Betriebssystem benötige, das das macht was ich will und mir nicht dauernd erklärt dass irgendetwas aus obskuren Gründen nicht geht. Vielleicht kannst Du dich noch an so Windows-Schwachsinn erinnern, wie "Kann Datei nicht löschen, weil die Festplatte zu voll ist, bitte Dateien löschen". Schon Damals war ich von Windows im Büro genervt. Und das ist bis heute nicht anders geworden. Dauernd poppen Fensterchen hoch, die den Benutzer nerven und ihn wie ein kleines Kind behandeln.


Der Artikel, den Du verlinkt hast, ist grundsätzlich richtig. Mac OS X ist ein Betriebssystem, das von Unix abgeleitet ist. Unix ist von Haus aus ein System, an dem sich gleichzeitig mehrere Benutzer anmelden können und da ist schon 1969 darauf geachtet worden, dass der eine Benutzer nicht die Arbeit des anderen vernichten kann. Anders hingegen bei Windows. Das ist von DOS abgeleitet und bis Windows 2000 hat es keinerlei Benutzerrechte gegeben, dann mit XP und Vista kam eine Benutzerverwaltung hinzu, aber wenn man etwas anderes machen als den Notepad starten, musste man sich mit Administratorrechten am System anmelden. Damit ist dem Virenbefall Tür und Tor geöffnet, da ein Schadprogramm, das mit Administratorrechten läuft, auch alles am System verändern darf. Dazu kommt noch der Unsinn mit den Makros von Microsoft Office, die aus nicht nachvollziebaren Gründen mit Administratorrechten laufen oder das Sicherheitsrisiko Microsoft Internet Explorer, der sich nicht deinstallieren lässt, weil er intensiv mit dem Betriebssystem vermanscht ist und jedes Schadprogrämmchen sofort sehr bereitwillig ausführt. Makroviren von Office und selbstentpackende *.zip-Archive, in denen irgendwelcher Datenmüll verpackt ist, sind die heutigen Einfallstore von Viren. Das sind keine Programmierfehler, sondern von Microsoft so designed. Alles muss möglichst nur mit einem Klick gehen und sofort ungefragt ausgeführt werden. Man bekommt Windows zwar dicht, aber dazu muss man einiges dazu lesen und in der nächsten Version funktioniert alles wieder ganz anders. Makroviren werden inzwischen automatisiert(!) in Umlauf gebracht. Selbstausführende Schadprogramme können auf OS X nicht laufen. Dazu müsstest Du ein Terminal starten, das Virus ausführbar machen (Virus.exe gibt es hier nicht) und anschließend das Virus manuell starten. Wahrscheinlich weißt Du nicht mal was ein Terminal ist und wie man eine Datei ausführbar macht erst recht nicht. Wenn es dem Virus gelänge zu starten würden bestenfalls Deine Daten futsch sein (Du hast doch hoffentlich eine Datensicherung). Windows ist hingegen ab Werk so eingestellt, dass es offen wie ein Scheunentor ist und alles ungefragt ausgeführt wird damit die Hotline nicht dauernd belästigt wird.


Sicherheitslücken sind in jedem Betriebssystem vorhanden, die von Schadprogrammen ausgenutzt werden.  Die Auswirkungen sind allerdings auch begrenzt, weil solche Schadprogramme sich nicht  mit Virenerstellungsprogrammen von irgendwelchen einfach gestrickten Deppen zusammenklicken lassen. Sicherheitslücken auszunutzen bedarf es eines gewissen Geschickes und tieferschürfender Kenntnisse des entsprechenden Betriebssystemes. Daher gibt es kaum Viren für Mac OS X und Linux: Es ist einfach zu kompliziert, sich tagelang mit einem Sicherheitslücke auseinanderzusetzen und auszuprobieren wie diese auszunutzen ist um Schabernack zu treiben. Und dann ist die Sicherheitslücke vielleicht schon behoben - unter Linux geht das ziemlich schnell; unter Mac OS X kommen Updates auch relativ schnell. Unter Windows geistern immer noch Fehler, die unter Windows 95 aufgetreten sind, herum und bestenfalls wird es am monatlichen Patschday gefixt. Weiterhin kommt  der geringe Verbreitungsgrad von Mac OS X und Linux hinzu. Da klickt der Virenschreiber lieber mit einem Werkzeug irgendeinen Windowsvirus zusammen, setzt ihn in Umlauf und hat so seinen "Spaß" daran. Das geht inzwischen so schnell, dass die Hersteller der Virenscanner nicht mehr nachkommen, so dass dieser Schutz fragwürdig wird. Und der komische Ding von Kaspersky auf meinem Büro-PC ist selbst ein Virus: Immer wenn ich den PC im Büro starte, kommt sofort ein Fensterchen hoch und nervt alle fünf Minuten wenn man es wegklickt, dass ich mich für irgendwelche Verwaltungsprogramme registrieren soll. Meine Firma löhnt schließlich genügend Windowsbenutzungsgebühr. Eine Zeit lang sind dauernd fröhliche Fensterchen hochgekommen: Hurra, wieder einen Angriff abgewehrt. Wie im Kindergarten!


Für alle Betriebssysteme gilt: Im Internet nicht auf jedes Fensterchen klicken, was aufpoppt. Auch hier ein Vorteil für den Mac: Diese Fensterchen sind im Windowsstil gezeichnet. Auf dem Mac sehen Fenster etwas anders aus, daher lassen sie sich leicht von den Müllfenstern im Netz unterscheiden.




Die Bedienung von OS X ist einfach ausgereifter. Man wird nicht vom Betriebssystem wie ein kleines Kind behandelt. Die Systemsteuerung ist aufgeräumt: Man findet sich sofort zurecht, alle Themen sind zunächst übersichtlich in Kategorien in dem Hauptdialog der Systemsteuerung dargestellt und alle Optionen sind in der Regel mit einem weiteren Dialog einstellbar. Nicht wie unter Windows: Da verbergen sich in einer Systemsteuerung ein Haufen Winzdialoge (daher wohl der Name Microsoft), die wohl noch auf einem achzigerjahre-Rechner entwickelt wurden, in denen das einzustellende Thema willkürlich in verschiedene Unterdialoge zerrissen wird. Mir gefallen immer Diskussionen in Foren, die die Unbenutzbarkeit von Linux beweisen sollen: Da musst Du nur in der Systemsteuerung Thema A anwählen, dann kommt Dialog B hoch, dort auf Knopf C drüchen und im Diaog D Reiter E wählen und auf die Einstellung F rechtsklicken und dann im Fensterchen G das und jenes machen, damit endlich Eingabedialog H hochkommt. Haha! Und mit jeder Version wird alles wieder umgestellt und man muss sich wieder von vorne durchquälen.


Anwendungen sind auch einfacher und intuitiver zu bedienen. Zur Zeit habe ich (auf einem zweiten Desktop) die Vorschau (das Graphik- und PDF-Anzeigeprogramm) mit Deiner Frage im Hintergrund gestartet und davor den TextExit, der um Größenklassen besser ist als der von Microsoft ausgelieferte Wordpad, Notepad oder sonst ein Datenruhekissen. Will ich Deinen Text lesen, fahre ich mit dem Cursor auf das Fenster von der Vorschau ohne zu klicken. Dann kann ich dort den Text rauf- und runterscrollen, ohne den Textedit zu verdecken. Das ist bei elf Zoll sehr vorteilhaft. Mach das mal mit dem Achzigerjahre-Betriebssystem.


Das Trackpad ist auch vom Feinsten: Man kann nicht nur klicken, sondern auch das Fenster vertikal und horizontal bewegen. Wenn also irgendein Klicki-Bunti-Webseitenersteller meint, dass jeder einen 50-Zoll-Bildschirm mit 8000*5000 Bildschirmpunkten Auflösung auf seinem Schreibtisch stehen hat und seine Webseite darauf abstimmt, kann die zukünftige Mac-Benutzerin nur darüber lächeln: Sie navigiert ausschließlich mit dem Trackpad sich durch die hakeligsten Internetauftritte und kann somit auch für eine Webseite unvorteilhaft gestylten Text gut lesen.


Auch die Tastatur ist vollständig belegt: Mit und kommt man an viele weitere Sonderzeichen, weil man vielleicht einen spanischen Text verfassen will. Angezeigt wird das durch eine Minitastatur, die über dem Text schwebt und die aktuelle Tastaturbelegung anzeigt. Ach ja schwebende Fenster: Bei Notizen (das ist die digitale Ausführung der gelben PostIt-Zettelchen, die man überall hin pappen kann) werden die Schriftarten mit einem schwebenden Fenster eingestellt. So etwas habe ich zuletzt auf einer altehrwürdigen Unix-Kiste aus den achziger Jahren gesehen. Und dieses Progrämmchen dient ja schließlich nur zum Festhalten kurzer Notizen.


Die Programme haben auch einen konsistenten und -soweit es halt bei unterschiedlichen Programmen möglich ist - gleichen Menüaufbau, nicht dieses wirre Zeug wie die Ribbons wo es ausschaut wie bei Hempels unterm Sofa, keine Tastaturkürzel angezeigt werden und einen riesigen Bildschirm benötigen.






Programme gibt es im (häufig beschimpften) Apple-Store: Man hat eine zentrale Anlaufstelle für seine weiche Ware: Kein Herumgerutsche auf dubiosen Seiten. Leider sind auch immer mehr seriöse Seiten, wie die der Computerzeitschriften dazu übergegangen auf ihren Downloadseiten so genannte Installer anzubieten, die Werbeanzeigeprogramme und ähnlichen Schrott gleich ungefragt mit installieren. Da hat man dauernd Werbung in den Internetseiten und der Browser ist mit zusätzlichen Taskleisten zugemüllt bis zum es geht nicht mehr. Hat man sich so etwas dennoch eingefangen, genügt es am Mac häufig das in seinem Browser wieder zu deinstallieren, weil sich der Müll nicht im ganzen System ausbreiten kann. Ob Du mit dem vorinstallierten Officepaket zu recht kommst, Papyrus oder Libre-Office benötigst oder noch einmal ca. 100 Euro für das MS-Office springen lässt, bleibt Dir überlassen.


Was ich noch vorteilhaft finde, ist die Aufgeräumtheit der Programme. Bei meiner täglichen Arbeit habe ich oft fünf Millionen Editorfenster und drei Millionen Excelfenster offen, die unter Windows einzeln geschlossen werden wollen. Unter OS X einfach -Q eingeben und zu ist alles. Etwas umgewöhnen musst Du Dich etwas: Die Menüstruktur von OS X-Programmen ist natürlich anders als von Windows-Programmen. Die Tastaturkürzel oft auch, diese stehen allerdings in den Menüs.


Den Zeitpunkt des Updates kannst Du selbst bestimmen. Da wird Dir nicht plötzlich der Rechner unterm Po weggezogen und dann kommt:
Update 1 von 3867 wird heruntergeladen, bitte warten.
Update 1 von 3867 wird konfiguriert, bitte warten.
Der Rechner wird neu gestartet, bitte warten.
Dann wird der Rechner neu gestartet und dann geht das mit Update 2 von 3867 von vorne los. Und zum Schluss ist Deine Arbeit futsch, falls Du überhaupt noch erlebst, bis die Kiste sich wieder meldet. Das man damit sein Geld verdienen muss, ist Microsoft offensichtlich nicht bewusst. Bei mir im Büro wird das wenigstens beim Herunterfahren gemacht. Da bin ich wahrscheinlich eher zu Hause, bevor die Bootorgie beendet ist. Am nächsten Tag trödelt die Kiste oft eine viertelstunde oder noch länger herum und Bootet rauf und runter und nach rechts und links, bis der Arzt kommt. Professionell ist das nicht gerade.


Auch wird Ma OS X nicht (angeblich) langsamer wie Windows: Das Dateisystem unterm Mac ist intelligenter und fragmentiert nicht. Die geneigte ehemalige Windowsbenutzerin defragmentiert wie zu DOS-Zeiten ihre Festplatte und installiert alle paar Wochen ihr Hochleistungsbetriebssystem neu. Wie lange eine Defragmentierung dauert, weiß ich nicht; in DOS-Zeiten wurden 20MByte-Platten in der Mittagspause bearbeitet. 1TByte sind 1.000GByte sind 50.000*20MByte...  (Moderne Festplatten sind schneller.) Warum der Start eines Betriebssystems von der Anzahl der installierten Programme abhängig ist bzw. sein muss, erschließt sich mir nicht.


Die Akkulaufzeiten sind tatsächlich so lang: Neun Stunden bei meinem MacBook Air sind normal. Das kommt allerdings darauf an, was Du gerade machst. Wenn der Prozessor schwer mit Berechnungen von Graphikdaten oder dem Übersetzen von Programmkode beschäftigt ist, geht der Akku schneller leer als wenn Du Texte verfasst, wo der Rechner sich langweilt und nur auf seinen Benutzer wartet. Wenn ich Linux gestartet habe ist allerdings der Akku schneller leer, da ist Mac OS X besser auf die Hardware optimiert. Linux läuft halt auf aller möglicher Hardware, da kann nicht so optimiert werden. Aber ich schweife schon wieder ab.


Was Du genau benötigst, kann ich nicht aus der Ferne sagen. Ich habe ein MacBook Pro mit 16GByte Speicher und acht Prozessoren, wo überwiegend Linux drauf läuft und Programme entwickelt werden (ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht) und ein elf Zoll-MacBook Air zwar auch mit Linux, das benutze ich aber Mobil überwiegend für Notizen, zum Surfen und zum Schreiben irgendwelcher Kommentare in irgendwelchen Foren mit OS X. Also sozusagen das dickste und dünnste Notebook.


Textverarbeitung auf einem Elfzöller ist Geschmackssache: Vom C64 (aus den achzigern und neunzigern) bin ich noch gewohnt: Text verfassen; Seitenansicht aufrufen ob der Text "schön" verteilt ist; Seitenansicht beenden; Text umformatieren; Seitenansicht wieder aufrufen usw. Ist bei dem kleinen Notebook ähnlich, weil man sich bei der Seitenansicht die Nase am Bildschirm platt drücken muss, um etwas zu erkennen. Da hilft nur ein größerer Bildschirm. Als rechenintensive Anwendung (außer meinen Zahlenmüll-Erzeugungsprogrammen) fällt mir Graphikbearbeitung ein. Komplexe Graphiken umzuformatieren kann auf zu schwacher Hardware zur Qual werden.  Filmchen auf YouTube laufen auch auf meinem kleinen MacBook Air flüssig. Spiele habe ich keine, da kann ich nichts dazu sagen.






Was du auf jeden Fall machen solltest:


Lege neben dem Administratorkonto noch ein Standardkonto für die tägliche Arbeit an. Es ist zwar (aus Sicht der Windowsfraktion) lästig für die Programminstalation ein Schlüsselwort einzugeben aber das macht man nicht dauernd und Deine Nerven danken es Dir. Und wenn Du zum Surfen einen weiteren Benutzer anlegst, der außer den Lesezeichen über keinerlei Nutzdaten verfügt, kann dir auch kein Schadprogramm etwas anhaben. Einfach mit dem Administratorlogin das Benutzerkonto platt machen und einen neuen anlegen.


Kauf Dir Deinen Mac im Fachhandel. Compustore, FMS, Gravis fallen mir Da auf die Schnelle ein. In den Ramschläden sind die Geräte ein bis fünf Euro billiger, aber der Service oft für die Katz. Mac-Benutzer sind dünn gesät. Bei Problemen hilft man Dir im Fachhandel eher.






Was du auf jeden Fall unterlassen solltest:


Mackeeper von der Firma Kromtech installieren. Auf einem Mac benötigt man keinen Virenscanner und ein Virenscanner, der ein frisch eingerichteten Rechner zerschießt ist eindeutig ein Schadprogramm. Die Werbung dieser Firma ist extrem aggressiv, bringt teilweise den Browser zum Absturz und sie ist daher unseriös.
 http://www.maceinsteiger.de/software/mackeeper-test-erfahrungsbericht


Mit dem Administratorkonto ins Netz gehen. Gegen "Scherzchen" mit Javascript (das ist eine Programmiersprache für Webseiten) an Systemdateien ist auch Mac OS X machtlos, weil das Internet ja unabhängig vom Betriebssystem sein soll.






Hoffentlich habe ich nicht die letzten Klarheiten beseitigt und bin nicht allzu technisch gewesen.
 

Ja der lange Text ist ja nett irgendwoher kopiert

Den letzten Absatz kann ich so aber nicht stehen lassen. Das es weniger Viren, Trojaner usw für MAC gibt hat verschiedene Ursachen. Aber das es keine gibt ist totaler Käse. Der Anteil an Mac:Rechnern ist global gesehen aber für Programmierer von Malware weniger interessant weil der potentielle Markt zu klein ist. Das Apple-System ansich ist auch etwas geschlossener und daher sind die möglichen Einfallstore kleiner oder weniger zahlreich. Das relativ offene System Windows ist da eben etwas anfälliger.

Der Tipp mit dem 2. Benutzerkonto mit weniger Rechten ist auf jedem Windowsrechner genauso zu empfehlen. Es scheitert aber bei Leuten mit wenig Ahnung schon an der Einrichtung...

Man muss auch der Ehrlichkeit halber sagen, das man das Geld das ein Mac kostet genauso in ein Windowssystem investieren kann und ein deutlich leistungsfähigeres System bekommt.

 

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29. November 2016 um 22:22
In Antwort auf dean123456

Ja der lange Text ist ja nett irgendwoher kopiert

Den letzten Absatz kann ich so aber nicht stehen lassen. Das es weniger Viren, Trojaner usw für MAC gibt hat verschiedene Ursachen. Aber das es keine gibt ist totaler Käse. Der Anteil an Mac:Rechnern ist global gesehen aber für Programmierer von Malware weniger interessant weil der potentielle Markt zu klein ist. Das Apple-System ansich ist auch etwas geschlossener und daher sind die möglichen Einfallstore kleiner oder weniger zahlreich. Das relativ offene System Windows ist da eben etwas anfälliger.

Der Tipp mit dem 2. Benutzerkonto mit weniger Rechten ist auf jedem Windowsrechner genauso zu empfehlen. Es scheitert aber bei Leuten mit wenig Ahnung schon an der Einrichtung...

Man muss auch der Ehrlichkeit halber sagen, das man das Geld das ein Mac kostet genauso in ein Windowssystem investieren kann und ein deutlich leistungsfähigeres System bekommt.

 

Viren

Ja der lange Text ist ja nett irgendwoher kopiert


Das habe ich aus der Erfahrung im Büro seit Windows 3.0 aus meinem Strohlager zwischen den Ohren kopiert. Desweiteren verfolge ich die Diskussion um Windows 10 mit seinen "Sicherheitseinstellungen", die von Microsoft dauernd in deren Sinn verändert werden (sollen). Ich komme aus der Unix-Ecke, wo alles funktioniert hat, und dann hat man mich vor Windows 3.0 gesetzt. Und bei komplexen Themen lasse ich mich nun mal länger aus.






Aber das es keine [Viren] gibt ist totaler Käse.


Das habe ich nicht geschrieben. Es können keine automatisch ausführbaren (Linux bzw. OS X)-Viren per E-Mail gesendet werden. Und das ist heute die Hauptquelle von Schadprogrammen auf den PCs. Wenn ich mir die Dokumente im Anhang von Spam ansehe, sind sie immer nach dem selben Muster gestrickt:
- meist englischer Text, in dem das Dokument im Anhang überprüft und zurückgeschickt werden soll
- im Anhang ein Zip-Archiv
- im Zip-Archiv eine *.js-Datei, die immer ähnlich aufgebaut ist
Da alles ja so superbequem sein muss, wird das (sich selbst entpackende) Zip-Archiv von Outlook automatisch geöffnet und die *.js-Datei sofort von Outlook mittels der Renderingengine vom Internetexlporer, die Zugriff auf den Kernel besitzt, ausgeführt. So ein Vorgang funktioniert definitiv unter Linux bzw. OS X nicht, weil keine Dateien mit Ausführungsrechten angelegt werden können. Wenn der Benutzer irgendwelchen obskuren Anweisungen in der Mail nachkommt, gehört er mit Katzendreck erschossen: rm -rf / 


Dass Sicherheitslücken in jedem Betriebssystem vorhanden sind, habe ich geschrieben. Über ein schlampig programmiertes Programm können Viren auf jedes System gelangen.


Und es ist auch klar, dass es Hacker gibt, die über irgendwelche offenen Ports sich einen Prozess, der mit Administratorrechten läuft, unter den Nagel reißen und damit dann ihren Unfug treiben. Es gibt viele Beispiele, in denen Unixserver gehackt und interne Firmeninformationen unter das Volk gebracht wurden. Über Server habe ich mich nicht ausgelassen, da sie nicht Gegenstand der Frage sind.






Zu den ach so teuren Macs kann ich nur sagen, dass sie länger halten. Damals (nach der C64er-Ära)  waren störende Pixelausfälle bei Billigheimern das Problem. Mein erster Mac hat 15 Jahre gehalten, bis er seinen Geist aufgegeben hat. OS X ist zwar für den Motorola eingestellt; er hat allerdings immer brav seine Arbeit getan und war nie träge. Hardware hält bei mir nun mal lange, weil ich keine Spiele, die immer nach den neuesten Graphikkarten oder nach noch mehr Hauptspeicher brüllen, spiele.
 

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8. Mai 2017 um 23:42

Also meinst Du mit „Format“ die Vergrößerung oder die Zeichensätze?

Falls die Vergrößerung zu groß ist, kann man beim Safari Darstellung -> Originalgröße anwählen. Falls die Umlaute fehlerhaft angezeigt werden: Bei mir ist der Menüpunkt Darstellung -> Textcodierung -> Standard angewählt.

Beim Firefox gibt es ähnliche Einstellungen (ich kenne sie allerdings nur aus der Linuxversion): Ansicht -> Zoom -> Normal bzw. Bearbeiten -> Einstellungen -> Inhalt -> Schriftarten & Farben -> Erweitert -> Ersatz-Textkodierung: Standard für derzeitige Sprache.

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